vendredi, octobre 20, 2006

Kino

Nun schon vor einer Weile war ich und Nicole im Kino, für 6, 20 Euronen bekommt man eine Vorstellung. Angeschaut haben wir den Film "Les fils des hommes" bzw "Children of Men". Die Handlung war eigenwillig und zeigte eine Welt ohne Kinder, in der sich die Leute ihre 
verbleibende Zeit mit Terrorismus, Angst und Dreck vertrieben. Trotz üppig viel Blut
und abgetrennten Gliedmassen war dieser Film ab 0 freigegeben,
Altersbeschränkungen scheinen hier fast nie ausgesprochen zu werden. Ein Horrorfilm war ab 12, in Deutschland ist er erst ab 18.

Der Kinosaal wird direkt nach dem Ende des letzten Film wieder mit neuen Leuten gefüllt. Damit bleibt der Müll einfach liegen und den lassen Franzosen bekanntlich gerne liegen. Die Sitze sind weich - aber kaputt - und beim Verlassen fragt man sich, ob das wirklich noch das Kino ist.





Tausche Abfluss geben Internet ?!?

Nach nur 3 Tagen war der Abfluss auch schon wieder frei, dafür wurde das Internet abgeschaltet. Alle Passwörter schienen ungültig zu sein. Ein nicht sehr idealer Tausch, schließlich haben wir noch 21 nicht verstopfte Küchenabflüsse.

Jetzt geht es wieder und es ein Zettel erklärt, dass man das gesammelten studentischen Internetverkehr zentral regelt in Frankreich und dass man irgendwie den Bedarf an Internet unterschätzt habe. Es solle wohl schon nach der 43.ten Woche neue Server und damit endlich Passwörter für alle geben. Wer 's glaubt, ...

Bleibt auch die Frage, wie man die Anzahl der Studenten im Studenenwohnheim und den dadurch entehenden Bedarf unterschätzen kann. Aber vielleicht wachsen die Wohnheime hier wie Pilze aus dem Boden. Warum man das unbedingt zentral regeln muss, ist auch eine französische Eigenart. Mein Wohnheim hat eine geschätzte Entfernung von 200m zur Uni; ein einfaches Glasfaserkabel, ein WLAN Router... fertig.

mardi, octobre 17, 2006

Countdown für den Abfluss gestartet

Seit mindestens gestern ist der Abfluss in der Küche im10.ten Stock verstopft und harrt seiner Reinigung.

Nun sind wir natürlich gespannt, ab wann diese Küche wieder nutzbar ist und ob es eher eine funktionierende Küche oder Internet geben wird. Und so haben wir beschlossen dieses kleine Rennen unter Franzosen zu beobachten. Aktuelle Schätzungen ergeben ca. 4 Monate Reinungszeit, schauen wir mal.

dimanche, octobre 15, 2006

Mein Zimmer

Heute stelle ich noch mein wunderbares 3,276543 m² Zimmer in der residence universitaire "Puvis de Chavannes" vor.

Alle Fotos sind mit maximalen Weitwinkel und minimaler Entfernung zur Wand gemacht,
damit dürfte die Größe dieses Zimmers erahnbar sein.

Links zu sehen ist der Blick in mein Zimmer mit Schreibtisch, Bett, großem Fenster, Kühlschrank, Sessel und vielem mehr.







Rechts am Fenster erkennt man meinen Steinzeitkühlschrank, er funktioniert nur im Winter...
Dafür kann man seine Sachen trocken, wenn es nicht regnet.












Hier sieht man noch meine sehr schöne Tür, die sinnvollerweise in Pink gehalten ist. Das ist schließlich meine Lieblingsfarbe, oder so.












Das hier ist mein Bett. Ich schlafe immer noch im Schlafsack, weil ich keine Lust auf die mitgelieferten Armeestyledecken habe.
Das Kopfkissen habe ich Sarah gemopst, das hiesige Kopfkissen ist häufig meine Rückenlehne, da es recht steif ist.

Man beachte auch die Größe des Betts, 1,90 Meter, wie ich! Durch die Biegung der Matraze geht es aber ganz gut.





Weiter unten seht ihr noch den Blick aus meinem Fenster. Sehr schön finde ich die angeleuchtete Kathedrale und den komischen Eifelturmklon bei Nacht. Unter den Bilder von Lyon findet ihr auch die eine oder andere Nahaufnahme.

Der hohe Pin ist das Radissonhotel.

Nachtrag: Erasmusparty Le barberousse

Hier noch zwei Fotos vom Erasmusabend am 12. 9. im Le Barberousse. Vom Ayers Rock habe ich leider keine Fotos.












Raf, Jana & Ich (ach ja und ein belgisches Bier)










Jana

Erhöhtes Herzinfaktrisiko im Lidl?

Normalerweise muss man beim Einkaufen in Lyon sehr viel Zeit einplanen. Selbst der Erwerb von einer Zahnpasta und einem Deo braucht ca. 30 Minuten im Carrefour (bei über 60 Kassen).

Nach nun schon 38 Tage in Lyon, besuchte ich zum ersten Mal einen Lidlmarkt. Zu meiner Verblüffung musste man nicht länger als 5 Minuten warten, bis man dran kam, noch brauchte die Kassiererin Zeit, bis sie anfing zu kassieren. Ich kam weder mit aufladen, noch mit einpacken hinterher, obwohl ihr Tempo - verglichen mit Göttinger Lidlkassierern - gemütlich war.

Welch ein Stress! Bestimmt ist das Herzinfaktrisiko für Franzosen in Lidl und Aldimärkten stark erhöht.

Die Zukunft der Einkaufsläden

Bei meinem sonnabendlichen Besuch des hiesigen Lidlmarktes bin ich in diesen - doch recht technikarmen - Land auf die Zukunft der Einkaufsläden gestoßen:

Ein vollautomatisches Petit Casino , das sogar 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche offen hat. Daher auch der bezeichnende Name

Petit Casino 24

Preislich gesehen ist dieses Ding etwas teuerer als die Tankstellen und somit keine Konkurenz für den 10 Meter entfernten Lidlmarkt.

Wie man leicht sehen kann, wurde die Kassenfrau gegen das elektronische Äquivalent ausgetauscht. Das ist sehr schade, aber zumindest in Frankreich sollte es damit auch deutlich schneller gehen. Auch die Öffnungszeiten sind deutlich praktischer.

Bei Fehlfunktionen oder anderen Problemen soll man sich dann allerdings an eine Emailadresse wenden. Ob das praktisch ist, bleibt fraglich:
zumindest ich mag nicht wieder nach hause laufen um eine Email zu schicken, dass es keine Milch mehr gibt.

Bleibt zu hoffen, dass mein Sparmarkt nicht einem solchen Laden weichen muss.

Bilder aus Lyon





mercredi, octobre 11, 2006

Angriff der katholischen Jugend


Am letzten Wochenende hat die katholische Jugend zugeschlagen und ihre Abneigung gegen  Pakate mit zuviel nackter Haut demostriert.




Man beachte auch den kleinen Aufkleber (Übersetzung: Porno - Ich habe die Nase voll).










Pas Encore


Das Internet mit eigenem Passwort lässt auf sich warten, dafür kann ich Bene (s.o.)  seins ab und zu mopsen. 

Ich bin gespannt, ab wann es nicht mehr "pas encore" heißt.

Der Bene